Gefährdungsanalyse von Wasser

Wasserverunreinigung auf der Spur für mehr Trinkwasserqualität

Wasser als wichtiges Lebensgut muss regelmäßig auf gesundheitsschädigende Verunreinigungen hin überprüft werden. Zeigt die Trinkwasseranalyse, dass gesetzlich vorgeschriebene Werte überschritten sind, müssen Unternehmer und sonstige Inhaber eine Gefährdungsanalyse in Auftrag geben. Ziel dieser Analyse ist, die Ursache für die Kontamination zu finden und diese dauerhaft zu beheben.

Gefährdungsanalyse laut Trinkwasserverordnung

Trinkwasser gehört zu den Notwendigkeiten unseres Lebens. Es muss daher immer sauber und trinkbar sein. Durch Keime, Bakterien und andere Einflussfaktoren kann es zur Trinkwasserverunreinigung kommen, die die Gesundheit beeinträchtigen, sogar gefährden kann. Deshalb fordert der Gesetzgeber von Hauseigentümern und Hausverwaltungen, die Qualität des Trinkwassers ständig zu überprüfen, zu dokumentieren und Behörden und betroffene Mieter über den Zustand zu informieren.

Besonderer Wert wird dabei auf die Bekämpfung von Legionellen im Trinkwasser gelegt, die in hoher Konzertration ernsthafte gesundheitliche Schäden hervorrufen können. Bei Wasserverunreinigung durch Legionellen darf laut Gesetz der Höchstwert von 100 KBE auf 100 ml nicht überschritten werden.

Zeigt die gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasseranalyse eine Wasserverunreinigung an, hat der verantwortliche Eigentümer oder Verwalter eine Fachfirma mit der Gefährdungsanalyse des Wassers zu beauftragen. An dieser Stelle kommen wir von AQUAEffekt als unabhängige Sachverständiger für die Projektbegleitung ins Spiel und unterstützen Sie bei der Erstellung von Mängellisten, sowie bei der Suche nach passenden Laboren für Wasserproben sowie Firmen, welche die gefundenen Mängel professionell beseitigen.

Die Gefährdungsanalyse schließt die Untersuchung der gesamten Trinkwasserinstallation ein. Es gilt, die Stelle/n zu finden, die die Wasserverunreinigung verursacht. Das können Stellen in den Rohrsystemen, in Wasserleitungen oder an den Wasserhähnen und Entnahmestellen sein. Hierzu begehen wir gemeinsam mit Ihnen das Objekt und suchen nach Schwachstellen.

Die Grundlagen für die Gefährdungsanalyse des Wassers sind festgelegt in den Empfehlungen des Umweltbundesamts, der Richtlinie 6023 vom Verein Deutscher Ingenieure und den Empfehlungen der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft unter dem Hinweis W 1 001 und im Arbeitsblatt W 551.

Für Trinkwasserinstallationen gelten die Regeln aus der DIN EN 1717 mit den jeweiligen nationalen Ergänzungen. Diese Norm teilt Flüssigkeiten und Fluide je nach ihrem Risikofaktor für die menschliche Gesundheit in fünf Kategorien ein. Die nationalen Ergänzungen treffen dann noch einmal die Unterscheidung in Beeinträchtigung und Gefährdung durch Trinkwasser-Verunreinigung. Dabei gilt z.B. eine Veränderung der Trinkwassergüte als Beeinträchtigung, wenn keine gesundheitlichen Schädigungen zu befürchten sind.

Pflichten des Betreibers vor, während und nach der Gefährdungsanalyse

Nach der Trinkwasserverordnung müssen Betreiber von Trinkwasserinstallationen ihre Anlage alle drei Jahre auf Trinkwasser-Verunreinigung überprüfen lassen. Werden bei der Trinkwasser-Analyse Grenzwertüberschreitungen festgestellt, hat der Betreiber die Pflicht, eine Gefährdungsanalyse zu beauftragen und alle nötigen Maßnahmen unverzüglich durchführen zu lassen. Weiter muss er Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen.

Sind die nötigen Maßnahmen erfolgt, müssen die zuständigen Behörden davon in Kenntnis gesetzt werden. Der Betreiber muss auch dafür sorgen, dass die Nachbeprobung in der einzuhaltenden Frist ausgeführt wird. Der gesamte Vorgang wird dokumentiert und sowohl Nutzern als auch Behörden zugänglich gemacht. Hausbesitzer und Hausverwaltungen haben, was Trinkwasser-Verunreinigung betrifft, gegenüber Behörden und Nutzern sowohl Informations- als auch Dokumentationspflicht.

Auch hier stehen wir Ihnen unterstützend zur Seite, ermitteln alle nötigen Kontakte und übernehmen gerne die Kommunikation zu den einzelnen Ansprechpartnern und Behörden in Ihrem Namen.

Gefährdungsanalyse Wasser

Wer darf eine Wasser Gefährdungsanalyse durchführen?

Wer eine Gefährdungsanalyse des Wassers in Auftrag gibt, sollte unbedingt auf Fachpersonal achten, das in den Bereichen Sanitärtechnik und Trinkwasserhygiene qualifiziert ist. Geeignet sind Betriebe, die gemäß der Trinkwasserverordnung akkreditiert sind. Mögliches Fachpersonal kann auch aus Betrieben des Installationshandwerks kommen.

Personen, die am Bau der kontaminierten Anlage selbst mitgewirkt haben, sollten nicht mit der Gefährdungsanalyse betraut werden. Sollte es aus speziellen Gründen später zu Gerichtsverfahren kommen, könnte das als Befangenheit gewertet werden.

AQUAEffekt beschäftigt ausschließlich Profis auf ihrem Gebiet. Als Technischer Sachverständiger (VDI/DVGW 6023 Kategorie A) mit vielen Jahren Erfahrung gehören unabhängige Gefährdungsanalysen zu unseren alltäglichen Aufgaben. Jede Trinkwasser-Installation ist anders, weshalb wir uns genügend Zeit nehmen, diese an allen Stellen genauestens zu prüfen und etwaige Mängel sicher festzustellen.

Ablauf einer Gefährdungsanalyse

Gefährdungsanalysen können nur direkt vor Ort durchgeführt werden. Unser zuständiges Fachpersonal untersucht dabei das gesamte Verteilersystem unter sowohl technischen als auch hygienischen Aspekten. Zunächst werden die planerischen, bautechnischen und betriebstechnischen Begebenheiten in Augenschein genommen und auf Mängel hin überprüft. Dann wird auf organisatorisch bedingte Mängel hin untersucht, die durch unzureichende oder falsche Wartung entstehen können.

Unsere Fachleute stellen den Wartungszustand von Geräten fest, überprüfen die hydraulischen Verhältnisse und halten fest, welche Betriebsparameter eingestellt sind. Weiter untersuchen sie Warm- und Kaltwassertemperaturen, verwendete Werkstoffe und Armaturen und durchsuchen das System nach Stagnationsbereichen. Alle Ergebnisse werden ordnungsgemäß im Dokumentationsbericht festgehalten.

Ist die Ursache der Trinkwasser-Verunreinigung gefunden, erhalten Sie von uns eine Zusammenfassung der erforderlichen Maßnahmen, mit denen die Mängel behoben werden können. Je nach Schweregrad und Beeinträchtigung der Hausbewohner bestehen hierfür unterschiedlich zeitliche Limits. Bestimmte Maßnahmen müssen unter Umständen sofort ausgeführt werden. Diese fallen unter kurzfristige Maßnahmen, welche innerhalb von drei Monaten eingeleitet werden müssen. Mittelfristige Maßnahmen sollen innerhalb eines halben Jahres umgesetzt sein. Für die Erledigung von langfristigen Maßnahmen haben die Betreiber eine 12-Monatsfrist.

Trinkwasser ist ein hohes Gut. Deshalb haben sich die gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Trinkwasserqualität in den letzten Jahren verschärft. Kontrollen wie die Trinkwasser-Analyse müssen regelmäßig durchgeführt werden. Bei Trinkwasser-Verunreinigung ist die von Fachleuten durchgeführte Gefährdungsanalyse des Wassers das Mittel der Wahl.

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